noscript-img
CORONA
NOTFALL
Notfall Telefonnummern
Sanität144
Polizei117
Feuerwehr118
Europäischer Notruf112
tox info suisse145
Dargebotene Hand143
Spitäler Schaffhausen
Notfallzentrum +41 52 634 34 00
Gebärabteilung+41 52 634 23 25
Gynäkologie (Zentrale)+41 52 634 34 34
Psychiatriezentrum +41 52 634 34 34
KiSH – Abklärung u. Krisenintervention+41 52 634 73 77
KONTAKT
Kliniken / Zentren / Fachbereiche
Auflistung von A bis Z
Abklärungs- und Kriseninterventionsstelle (KiSH)
Adipositaszentrum
Akut-Geriatrie
Allgemeinchirurgie/ Viszeralchirurgie
Allgemeine Innere Medizin
Ambulante kardiale Rehabilitation
Ambulante pulmonale Rehabilitation
Anästhesie
Angiologie
Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte
Beckenbodenzentrum
Beratungsstelle Demenz
Blutspendezentrum
Brustzentrum
Dermatologie
Endokrinologie/Diabetologie
Endometriosezentrum
Ergotherapie
Ernährungsberatung /-therapie
Erwachsenenpsychiatrie
Gastroenterologie
Geburtenabteilung
Geburtshilfe und Pränataldiagnostik
Gefässchirurgie
Geriatrische und neurologische Rehabilitation
Gynäkologie
Gynäkologie (Jugendsprechstunde)
Gynäkologische Onkologie
Handchirurgie
Handtherapie
HNO
Human Resource Management
Intensivmedizin
Intensivpflegestation
Kardiologie
Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst
Klinik für Geriatrie, Rheumatologie und Rehabilitation
Klinik für Innere Medizin
Logopädie
Medizinische Trainingstherapie
Memory Klinik
Muskuloskelettale Reha Bewegungsapparat
Nephrologie
Neurologie
Notfall für Frauen
Notfallzentrum
Onkologie und Hämatologie
Operative Disziplinen
Orthopädie
Pädiatrie/Neonatologie
Pflege Erwachsenenpsychiatrie
Pflege Kantonsspital
Pflege Notfallzentrum
Pflege Operationssaal
Pflege Wochenbett
Physiotherapie
Pilates
Plastische Chirurgie
Pneumologie & Schlafmedizin
Praxis für die Frau
Proktologie
Psychiatrische Langzeitpflege
Radiologie und Nuklearmedizin
Rauchstoppberatung
Rettungsdienst
Rheumatologie
Schmerzgruppe
Schmerztherapie & Palliativer Konsiliardienst
Schwangerschaft
Senologie/Brustsprechstunde
Sozialdienst Kantonsspital
Sozialdienst Psychiatriezentrum
Spezialisierte somatische Langzeitpflege
Spitalapotheke/Klinische Pharmazie
Spitaldirektion
Spitalhygiene
Spitalleitung
Spitalrat
Therapien
Übergangspflege
Unfallchirurgie/Traumatologie
Unternehmenskommunikation
Urogynäkologie
Urologie
Viszeralchirurgie
Wirbelsäulenchirurgie
Zentrallabor
A
A
A

Myomzentrum

Ihre Spezialisten/-innen zur Myom-Behandlung am Kantonsspital Schaffhausen

Hauptkapitel
KONTAKT
Kantonsspital
Gynäkologie
Geissbergstrasse 81
CH-8208 Schaffhausen

Im Myomzentrum am Kantonsspital Schaffhausen bieten wir unseren Patientinnen das gesamte Spektrum zur Behandlung von Myomen an. Wir legen Wert auf einen individuellen Therapieplan, abgestimmt auf Ihre persönliche Lebenssituation. Sie profitieren von Fachpersonen unterschiedlicher Disziplinen vor Ort am Kantonsspital, die bei Bedarf beigezogen werden können.
Was sind Myome?
Myome sind gutartige Tumore in der Gebärmutter bestehend aus Muskelfasern und Bindegewebe. Bei bis zu 40 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter zwischen 30 und 50 Jahren lassen sich Myome nachweisen. In einem Drittel der Fälle führen sie zu Beschwerden. Diese sind unter anderem abhängig von der Lage und Grösse des Myoms.
Die Beschwerden äussern sich typischerweise in Form von Blutungsstörungen, Unterleibsschmerzen, unangenehmen Druck auf der Harnblase mit häufigem Harndrang oder Verstopfungen.  Auch Beschwerden beim Geschlechtsverkehr oder ungewollte Kinderlosigkeit beziehungsweise wiederholte Fehlgeburten können ein Indiz für therapiebedürftige Myome sein. Eine bösartige Transformation ist jedoch sehr selten.
Wie werden Myome diagnostiziert?
Myome können häufig schon bereits bei einer körperlichen Tastuntersuchung in unserer festgestellt werden. Eine anscliessende gynäkologische Ultraschalluntersuchung gibt Auskunft über Anzahl, Lage und Grösse der Myome. 
Wie können Myome behandelt werden?
Eine Behandlung von Gebärmuttermyomen ist üblicherweise nur sinnvoll, wenn die Myome bei der betroffenen Frau Beschwerden verursachen. In ausgewählten Fällen kann es aber auch sinnvoll sein, Myome zu behandeln, welche (noch) keine Beschwerden verursachen. Dies ist vor allem vor geplanten Schwangerschaften und deutlich wachsenden Myomen jüngerer Frauen der Fall.


Medikamentöse Therapie
In geeigneten Fällen ist eine alleinige medikamentöse sinnvoll , zum Beispiel als Überbrückung bis zu einer geplanten operativen Therapie oder bei bald zu erwartendem Eintritt in die Wechseljahre.
Zum Einsatz kommen unter anderem Gelkörperhormon-ähnliche Medikamente, welche das Wachstum der Myome verlangsamen, in seltenen Fällen auch Spritzen, welche die Eierstöcke in eine Ruhephase versetzen und den Myomen, die für das Wachstum nötigen Hormone entziehen. Weiter können blutungsreduzierende Medikamente oder Schmerzmittel eingesetzt werden. In einigen Fällen ist auch das Einlegen einer Hormonspirale (Mirena) eine Option.

Operative Therapie
Bei der operativen Behandlung von Myomen hängt das genaue Vorgehen von der Grösse und der Lage der Myome an der Gebärmutter ab. Werden die Myome im Inneren der Gebärmutterhöhle lokalisiert, so werden diese üblicherweise im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) entfernt. Dabei wird ein dünnes Instrument durch den Gebärmutterhalskanal in die Gebärmutter eingeführt. Dieses Instrument enthält eine Optik, durch die das Innere der Gebärmutterhöhle über eine Videokamera betrachtet werden kann. Das Myomgewebe kann dann unter Sicht entfernt werden. Dieser Eingriff wird normalerweise unter einer kurzen Vollnarkose ausgeführt.
Liegen die Myome in der Gebärmutterwand, kann die Entfernung nur von der Außenseite der Gebärmutter erfolgen. Bis auf wenige Ausnahmen werden diese Eingriffe minimal-invasiv durchgeführt. Dazu wird eine Bauchspiegelung, auch Schlüsselloch-Operation genannt, durchgeführt. Es sind nur wenige sehr kleine Einstiche in der Bauchdecke notwendig, um die Myome zu entfernen. Diese Operationen werden in Vollnarkose durchgeführt
In Einzelfällen kann es aufgrund der Lage oder der Größe von Myomen notwendig sein, diese durch eine Bauchschnitt-Operation zu entfernen. Dabei wird ein möglichst kleiner Bauchschnitt vorgenommen.


Myomembolisation
Bei der Myomembolisation handelt es sich um ein minimal-invasives Verfahren, vergleichbar mit einer Herzkatheteruntersuchung, bei der lediglich ein spezieller Katheter in örtlicher Betäubung in die Leisten-Schlagader eingebracht wird. Mit Hilfe der radiologischen Durchleuchtungstechnik werden gezielt die Blutgefässe aufgesucht, welche das Blut zu den Myomen leiten. Diese Blutgefässe können durch speziell dafür hergestellte Substanzen verschlossen(embolisiert) werden. Sind alle Blutgefässe verschlossen, die die Myome versorgen, kommt es im weiteren Verlauf zu einer Schädigung des Myomgewebes durch Sauerstoffmangel. Dieser gezielt herbeigeführte Effekt führt dazu, dass zerstörtes Myomgewebe vom Körper wieder abgebaut wird und die Myome kleiner werden. Zurück bleibt etwas Narbengewebe. Bereits eine mässige Abnahme der Myomgrösse reicht aus, um bei den meisten Patientinnen die myombedingten Beschwerden zu beseitigen.
Eine Narkose ist für diese Behandlung üblicherweise nicht erforderlich. Ob eine Myomembolisation durchgeführt werden kann, wird oft durch eine MRT-Untersuchung beurteilt.

Radiofrequenzablation
Radiofrequenzablation ist das derzeit modernste Verfahren zur Behandlung von Uterusmyomen. Die Methode eignet sich speziell für Frauen mit starken Menstruationsblutungen infolge von Myomen, welche keine Entfernung der Gebärmutter und möglichst rasch wieder in den Alltag zurückkehren möchten. Bei der Behandlung sind keine Schnitte nötig, die Operation erfolgt via Scheide. Mittels hochfrequenter Energie werden die beschwerdenverursachenden Myomen erhitzt, was nachfolgend zu deren Absterben führt. In der Regel kommt es in den Monaten nach der Behandlung dann zum deutlichen Rückgang der Periodenblutungsstärke.

Der Einsatz einer permanenten Ultraschalluntersuchung während der Behandlung ermöglicht uns eine exakte Therapie anhand der individuellen Anatomie sowie eine präzise Überwachung der Temperatur- und Gewebeveränderungen in Echtzeit. Dies sorgt für die bestmögliche Sicherheit unserer Patientinnen und einen komplikationsarmen Behandlungsverlauf.

In der Frauenklinik des Kantonsspital Schaffhausen bieten wir die Behandlung mit Sonata® an.

Wir verwenden Cookies, um Ihr Online-Erlebnis zu verbessern. Mit der weiteren Nutzung dieser Seite akzeptieren Sie unsere Cookie Policy.
powered by webEdition CMS